|

ESI hat in den letzten Jahren eigene Schlüsseltechnologien entwickelt,
auf deren Basis neue Produktgenerationen entstehen. Entscheidend ist dabei immer
das perfekte Zusammenspiel zwischen Hard- und Software. In erster Linie zeigen
Treibertechniken wie EWDM und DirectWIRE, was exklusiv bei ESI-Produkten möglich
ist:
EWDM - Enhanced Audio MIDI Driver
Vielleicht waren Sie schon einmal in der Situation: auf der Suche nach einem
neuen Audiointerface waren Sie dazu gezwungen, zu überprüfen, ob es mit der
von Ihnen verwendeten Audiosoftware kompatibel ist. Nicht jede Recordinghardware
unterstützt alle wichtigen Treiberstandards (wie ASIO, MME, GSIF, WDM oder DirectSound).
Einige unterstützen zwar mehrere Standards, aber mit Einschränkungen oder schlimmer,
mit schlechter Performance. Vielleicht hatten Sie sich in dieser Situation dann
in den zahlreichen Diskussionsforen im Internet informiert. Wenn ja, ist Ihnen
sicher aufgefallen, dass es zahlreiche andere Musiker gibt, die die gleichen
oder ähnliche Fragen stellen und offensichtlich in einer vergleichbaren Situation
sind. Dabei ist das nicht überraschend, da viele Treiberstandards wie ASIO zwar
in professionellen Audioanwendungen eingesetzt werden, während andere Standards
nur oder meist von Consumeranwendungen wie DVD-Playersoftware vorausgesetzt
werden. Und natürlich gibt es immer Ausnahmen. Letzlich kommt hinzu, dass jede
Hardware, manchmal sogar jede Treiberversion, sich leicht unterschiedlich verhält.
Aufgrund diverser Inkompatibilitäten zwischen der einen oder anderen Hardware
und der einen oder anderen Software führte das in der Vergangenheit bei vielen
Anwendern dazu, dass sie mehrere unterschiedliche Sound- und Audiokarten in
einem System parallel eingesetzt haben - nur um maximale Kompatibilität mit
den wichtigen Audioanwendungen zu haben. Die Kombination einer hochwertigen
Recordinghardware für die Audio-/MIDI-Sequencersoftware mit einer einfacheren
Consumersoundkarte (z.B. für die Internettelefonie, Spracherkennung oder einfach
nur für die Windows Systemsounds) im gleichen System ist nichts wirklich besonderes.
Wenn man bedenkt, dass manche Hersteller von hochwertigen Audiokarten sogar
in ihrer Dokumentation empfehlen, die Windows Systemsounds zu deaktivieren oder
vom Einsatz von Consumeranwendungen wie einem DVD-Player abraten, dann ist das
nicht überraschend.
Natürlich gibt es für diese Situation auch technische Gründe. Eine typische
Consumersoundkarte (wie z.B. die Onboardlösung auf einem Mainboard) hat ein
grundsätzlich anderes Hardwaredesign als eine professionelle Audiohardware.
Dadurch sind die Leistungsmerkmale und die Treiber natürlich unterschiedlich.
ESI beantwortet alle offenen Fragen zum Thema mit der EWDM Treibertechnik.
Es handelt sich um eine Erweiterung des Microsoft WDM Treiberstandards, der
mit allen aktuellen Windows-Versionen (inkl. Windows Vista 32- und 64-bit) kompatibel
ist, bei der alle wichtigen Treiberstandards in nur einem Treiber vereint werden.
Alle komplett ASIO 2.0-, GSIF-, MME-, WDM- (Kernel Streaming) oder DirectSound-kompatiblen
Audioanwendungen können mit einer ESI-Hardware mit EWDM-Treiber eingesetzt werden.
Dabei ist immer die maximal mögliche Performance gewährleistet, selbst bei kleinster
Latenz. Sie möchten einen Softwaresynthesizer in Echtzeit ansteuern oder Audioeingangssignale
mit nativen Effekten "live" verarbeiten? Kein Problem: mit EWDM kann das mit
Latenzzeiten in Abhängigkeit von Ihrer Systemleistung im Bereich von 1.5ms (oder
sogar weniger!) geschehen.
Dabei ist diese Kompatibilität nicht auf professionelle Audiosoftware beschränkt
- auch Consumeranwendungen sind voll kompatibel mit einem EWDM-Treiber. Stellen
Sie sich vor, Sie erstellen Ihre eigene Surround-DVD: in der Mehrkanalsoftware
(z.B. Nuendo) benötigen Sie ASIO. Kein Problem mit EWDM. Sobald Sie ein codiertes
Dolby Digital 5.1 oder DTS 7.1 Signal auf der DVD haben, können Sie es über
die DVD-Playersoftware über WDM abspielen. Manche Anwender von anderen Audiokarten
müssen für diesen Schritt die Onboard-Soundkarte bemühen. Mit ESI Hardware und
dem EWDM-Treiber ist das alles kein Problem - nutzen Sie einfach jede Anwendung,
unabhängig vom bevorzugten Treibermodell ... wenn Sie wollen sogar gleichzeitig.
DirectWIRE - endlos viele Möglichkeiten
DirectWIRE ist die virtuelle Patchbay von ESI, die als Layer zwischen den physischen
Ein- und Ausgängen der Hardware und der Treiberschnittstelle zu den diversen
Audioanwendungen positioniert ist.
Mit DirectWIRE können Audiosignale von einer Audioanwendung zu jeder anderen
transferiert werden. Dazu können Sie im DirectWIRE Panel einfach virtuelle Verbindungen
zwischen den verschiedenen Treiberschnittstellen (MME, WDM/DirectSound, ASIO,
GSIF) und den Audiokanälen herstellen. Sie möchten einen Internetstream (z.B.
von Real Audio) im Audio Editor (z.B. Sound Forge) aufzeichnen? Kein Problem.
Sie möchten eine DVD mehrkanalig aus der Playersoftware (z.B. WinDVD) in den
Sequencer (z.B. SONAR) überspielen? Kein Problem. Oder nehmen Sie einfach das
GigaStudio-Signal direkt in Ihrer Mehrspursoftware auf. Einfach so.
|